ID-Theorie
Wie funktioniert Intelligent Design
 
Stefan Taborek, 05.08.2010
 
Die Grundannahme des ID
 
Jede Theorie (auch die Evolutions-Theorie) beruht auf Grundannahmen, die als Arbeits-
Hypothesen dienen. Im Rahmen der Intelligent Design Theorie wird vom Objekt auf  
einen Designer geschlossen. Die wichtigste Grundannahme der ID-Theorie ist demnach  
die Annahme, dass ein solcher Konstrukteur (Designer) existieren kann. Da die ID-
Theorie sich ausschließlich mit dem Leben auf der Erde befasst, kommen als Designer  
auch extraterrestrische Zivilisationen in Betracht, die uns entsprechend weit überlegen  
sind. Dieser Hinweis ist wichtig, um zu zeigen, dass die ID-Theorie auch geeignet ist,  
Prozesse zu beschreiben, die allein im bereits bekannten realen Raum ablaufen. Die  
Herkunft oder Entstehung der Designer ist daher nicht Bestandteil der Theorie.
 
 
Die Grundannahme des Naturalismus
 
Die meisten Evolutionisten sind sich nicht bewusst, welche die wichtigste  
Grundannahme ihrer Theorie ist. Es ist die Annahme, dass die Materie mit ihrem  
ganzen schöpferischen Potenzial einfach grundlos existiert - wobei die Urknall-Theorie  
diese so weitreichende Grundannahme keinesfalls entlastet, da sie die Entstehung der  
Materie nur in eine andere Ebene verlagert. Die gesamte Evolutions-Theorie beruht  
durchweg auf den Auswirkungen der phantastischen Eigenschaften der Materie. Die  
Eigenschaften der Materie, physisch repräsentiert durch die Atome und Elementar-
Teilchen, sind bereits so gestaltet, dass eine riesige Auswahl wichtiger Moleküle ohne  
Zutun von Intelligenz zustande kommen können, wenn die energetischen Bedingungen  
vorliegen - vom einfachen Kochsalz bis zu den Aminosäuren. Viele molekulare  
Strukturen lassen sich letztlich einfach auf die Eigenschaften der unterschiedlichen  
Atome zurückführen. Insofern darf man doch behaupten, dass die Materie im Rahmen  
der Evolutions-Theorie den Rang eines „Schöpfer-Gottes" erhalten hat, von dem  
ebenfalls niemand sagen kann, wie er entstand und wo er herkam. Aus diesem Grund  
ist Herkunft oder Entstehung der Materie nicht Bestandteil der Evolutions-Theorie bzw.  
anderer naturalistischer Theorien. Mit diesem Argument soll erklärt werden, dass die  
Ursache und Herkunft der intelligenten Designer analog der Herkunft der Materie  
außerhalb der hier besprochenen Theorien beschrieben werden muss.
 
Evolutionisten sind sich zur Zeit wenig bewusst, welche letzte Konsequenz sich aus  
ihren eigenen Thesen ergibt. Falls es nämlich eine theoretisch zufriedenstellende  
Beschreibung für die Bio-Genese und die folgende Enstehung der Arten gäbe, die sich  
restlos bis in die molekulare Ebene aufklären ließe - d.h. es sich Gesetzmäßigkeiten für  
alle an der Evolution beteiligten Prozesse fänden, dann würde die biochemische Formel  
lauten: Materie + Zeit = Leben. Oder mit Worten ausgedrückt: Das Leben ist die  
logische Endkonsequenz der Existenz unserer Materie.
 
 
Die Methoden des ID
 
Die Methoden intelligenter Konstruktion sind ganz natürlich nachvollziehbar, weil sie in  
der heutigen Zeit in jedem effektiven Konstruktions-Büro angewandt werden. In  
solchen Konstruktions-Büros werden sogar die Methoden der Mikro-Evolution im  
Rahmen von Computer-Simulationen als Optimierungs-Prozesse eingesetzt. Auf diese  
Weise kann man in einem iterativen try-and-error-Verfahren, das bei jedem Durchlauf  
winzige Änderungen eines oder mehrer Parameter vornimmt, in einem  
nachgeschalteten, simulierten Selektions-Prozess ermitteln, ob die Parameter-
Änderung eine Tendenz in Richtung Optimierung erzeugte. Wenn ja, so wird dieser Pfad  
beibehalten, bis man ein Optimum findet. Da dieses Verfahren an die Strategie der  
Evolutions-Theorie erinnert, folgt auch, dass ein direkter Vergleich nur mit der Mikro-
Evolution erfolgen kann. Der Grund besteht darin, dass so wie die Mikro-Evolution in  
erster Instanz auf den vorhandenen Gen-Pool zurückgreift, so auch die Parameter-
Änderungen im oben geschilderten Prozess auf vordefinierte Bereiche - und zwar nach  
dem Vorherwissen der Konstrukteure, die absurde oder sinnlose oder unerwünschte  
Bereiche ausschließen.
 
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Die Fähigkeit eines biologischen  
Systems zur Evolution ist eines der wichtigsten ID-Merkmale überhaupt. Das  
Argument leitet sich aus den Konstruktions-Anforderungen an intelligente Maschinen  
und Roboter ab. Hätten die Konstrukteure des irdischen Lebens die Grundtypen nicht  
mit der Fähigkeit, sich selbst adaptiv modifizieren zu können, ausgestattet, dann  
wären diese Konstrukteure wohl nicht als „intelligent" zu bezeichnen. In der Technik  
bilden sich gegenwärtig sehr interessante Standards dafür heraus, wie intelligente  
Roboter zu entwickeln sind. Für weit erhabenere Konstrukteure als die unserer  
Zivilisation, sollte man da wohl auch noch wesentlich mehr erwarten.
 
Es sei noch einmal darauf hingewiesen, dass die Fähigkeit biologischer Systeme,  
flexibel auf die Umwelt reagieren zu können und sich optimal Veränderungen anpassen  
zu können, eines der wichtigsten ID-Merkmale ist. Dieser Gedanke ist so naheliegend,  
da alle Konstrukteure von intelligenten Systemen in jedem Zweig der Technik genau  
danach streben, ihre Systeme wenigstens ein bisschen flexibel auszustatten. Im Falle  
der Roboter-Technik für den Einsatz auf anderen Planeten oder Monden wird in dieser  
Richtung bereits enormer Aufwand betrieben, da man um alles in der Welt vermeiden  
möchte, dass der kleine Roboter unter irgend welchen unvorhergesehenen Bedingungen  
gleich versagt. In einigen Jahrzehnten werden wir ganz sicher das gesamte ‚Arsenal’  
der Mikro-Evolution in solche Roboter einbauen, um sie weitgehend prophylaktisch zu  
schützen, wenn wir sie in unerforschte Gebiete senden.
 
 
Die Technologien des ID
 
Es gibt auch Basis-Technologien, die nach einer Reife- und Testzeit von Konstrukteuren  
gründlichst überprüft werden, ob sie auf längere Sicht effektiv und effizient in einem  
modularen System einsetzbar sein werden. Als eine solche Technologie kann zum  
Beispiel die Informations-Codierung in Computer-Systemen betrachtet werden. Hier hat  
sich nach relativ kurzer Entwicklungszeit die binäre Logik als vorteilhaft erwiesen, da  
diese sich relativ gut mit elektronischen Schaltungen realisieren lässt. An diesem  
Beispiel kann man aber auch ermessen, dass die Reifezeit für unsere Art der  
Informationsspeicherung vermutlich noch nicht beendet ist, denn bei theoretischen  
Betrachtungen zu diesem Sachverhalt stößt man schnell auf die dreiwertige Logik  
(ja/nein/egal), die sich noch besser mit elektronischen Schaltungen (auch biotechnisch)  
realisieren lässt. Hat sich jedoch ein System für die Informations-Codierung und  
Speicherung tatsächlich langzeitig bewährt, dann gehört es zu einer Basis-Technologie,  
die der Konstrukteur aus einer Vielzahl von Gründen auf alle Modelle innerhalb einer  
längeren Entwicklungs-Phase anwendet. Wäre es bei biologischen Systemen anders, so  
wäre das ein schweres Argument gegen das ID-Prinzip.
 
Analog dazu finden wir die Informations-Codierung und Speicherung und Verarbeitung  
in biologischen Systemen. Dabei handelt es sich ebenfalls um eine Basis-Technologie,  
die in ihrer Gesamtheit nicht effektiv verbessert werden kann, was sich an bestimmten  
Parametern festmachen lässt, die Laien und sogar Biologen nicht sofort erkennen, da  
es hierbei in Wirklichkeit nicht um Biologie geht. Die Stabilität des Codes, die  
Informations-Dichte, die energetische Ökonomie und viele weiter Parameter dürfen  
dabei nicht einzeln betrachtet werden, sondern maßgeblich ist allein das Optimum des  
Zusammenwirkens aller Module und Prozesse. Der genetische Code ist unter diesen  
Kriterien optimal. Die relative hohe Redundanz des Codes ist keine Degeneration  
sondern hat eine Funktion. Von Evolutionisten wird zwar meist das Gegenteil  
behauptet, weil sie sich immer mit der Maximierung einzelner Parameter des Codes  
befassen, dabei aber keine Bewertung des gesamten Komplexes der Zell-Informations-
Technologie vornehmen. So funktioniert das aber nicht, denn das Optimum ist auch in  
biologischen Systemen, selbst wenn diese von einem genialen Konstrukteur stammen,  
stets ein Kompromiss.
 
Evolutionisten behaupten, die Tatsache, dass der genetische Code universell ist,  
beweise die Evolution und widerlege die ID-Theorie. Wer solche Aussagen  
„konstruiert", scheint von Konstruktions-Technologie gar nichts zu verstehen. Um ID-
Wissenschaft zu verstehen, ist es von großem Vorteil, wenn man die Arbeit von  
Technologen, Ingenieuren und Wissenschaftlern kennt, die ein Team bilden, um eine  
bestimmte technische Entwicklung zu realisieren. Die Methoden und Prinzipien, die in  
großen Entwicklungs-Abteilungen zum Alltag gehören, sind am ehesten als Vergleich  
mit ID geeignet. Wie am Beispiel zum binären Code für technische, elektronische  
Systeme dargelegt, ist es nahezu folgerichtig, dass der genetische Code universell  
eingesetzt wurde. Jeder anderer Tatbestand wäre aus der Sicht eines erfahrenen  
Ingenieurs ein echtes Argument gegen ID.
 
 
Falsche Argumente gegen ID
 
Viele Evolutionisten verharren in ihren selbstgebastelten Vorstellung über ID und  
stellen seit Jahren die selben unzutreffenden Behauptungen über ID auf, die sie  
außerdem immer wieder aus Unkenntnis mit Kreationismus vermischen. Da schreibt  
zum Beispiel Herr Neukamm: „Ebenso wenig lässt sich die Frage, weshalb der Schöpfer  
seine Arten ausgerechnet nach einem Baukastenprinzip erschaffen hat, anstatt jede Art  
bis ins kleinste Detail völlig verschieden zu gestalten, auf empirischem Wege  
beantworten. Könnte man nicht genauso gut annehmen, dem Schöpfer habe es  
gefallen, ein Formenkontinuum hervorzubringen?"   Wie bereits ausgeführt, sollte sich  
Herr Neukamm erst einmal über effektive Entwicklungs-Technologien und Strategien  
informieren. Aus seinem selbst verursachten Unverständnis zieht er leider auch  
Schlussfolgerungen, die dann selbstredend falsch sind und zum Beispiel so lauten:  
„Man sieht hier also, dass die kreationistischen Hilfshypothesen willkürlich so gewählt  
wurden, um ein bestimmtes Schöpferbild empirisch plausibel erscheinen zu lassen, das  
es ohne diese Annahmen gar nicht wäre."
 
Das elitäre Unwissen über ID, wie z.B. bei Herrn Neukamm, resultiert nicht zuletzt  
auch aus einem weiteren selbstverursachten Irrtum. Er fragt sich nämlich: „… ob sich  
ein übernatürliches Wesen überhaupt an weltimmanente Regeln halten und sich den  
aus den Naturgesetzen resultierenden Zwängen unterwerfen muss." Hier kommt zum  
Ausdruck, dass er davon ausgeht, ein Designer des Lebens könne sich über die  
Naturgesetze hinwegsetzen. Diese antiquierte Vorstellung wird zwar von bestimmten  
Philosophen vertreten, doch ID-Wissenschaft geht davon aus, dass der Designer an die  
Naturgesetze gebunden ist, selbst unter der Annahme, dass er sie selbst geschaffen  
habe. Aus diesem Grunde müssen so gut wie alle Argumente Neukamm’s ins Leere  
gehen.
 
Auch wenn die menschlichen Entwicklungs-Technologien und Strategien ganz sicher  
noch unvollkommen sind, so taugen sie dennoch recht gut, um das Prinzipielle am ID  
zu verstehen. Die Entwicklung von intelligenten Maschinen und Robotern wird  
gegenwärtig studiert und erprobt. Dabei fallen naturgemäß die interessantesten  
Informationen über ID an, denn die menschlichen Designer erproben sich im ganz  
kleinen Maßstab darin, was die Designer des irdischen Lebens vor langer Zeit in viel  
größeren Dimensionen geleistet haben.
 
Die Argumente gegen das ID-Konzept sind so lange unbrauchbar, wie Evolutionisten  
stets nur gegen ihr selbst erdachtes ID-Konzept argumentieren. Die hier kurz  
dargelegte ID-Theorie ist mit den Methoden der Wissenschaft überprüfbar, sie macht  
Voraussagen und ist falsifizierbar. Die Entstehung der Arten wird im Rahmen der ID-
Theorie, genau wie in der Evolutions-Theorie (mit Mikro-Evolution) erklärt. Der  
Schwerpunkt beruht natürlich auf dem Unterschied, dass die jeweiligen Grundtypen  
(etwa auf der taxonomischen Ebene der Ordnungen und Familien) mit einem hoch  
angereicherten Gen-Pool „geschaffen" wurden. Hier finden wir das Konstruktions-Prinzip  
der Überfrachtung des Genoms mit einer hohen Zahl vorerst abgeschalteter Gene. So  
waren Grundtypen (heute nicht mehr lebende Vorläufer) hochflexibel und befähigt, viele  
Gattungen und Arten zu bilden - also genau das, was Darwin entdeckte und wofür ihm  
große Achtung gebührt. Aber schon die Unterstellung, der ‚Schöpfer’ habe genetisch  
"isolierte" Grundtypen (Stammformen) geschaffen ist wieder eine fehlerhafte oder  
unsinnige Widergabe des ID-Prinzips (durch jemand, der es nicht versteht), weil, wie  
bereits angedeutet, der Konstrukteur bei der Konstruktion die genetisch gespeicherten  
Module von Vorgänger-Modellen nicht bei jedem neuen Design verworfen hat, sondern  
oft übernommen hat. Das spiegelt sich genetisch dadurch wieder, dass oftmals große  
Teile des Genoms identisch sind mit einem Vorgänger-Modell einer Lebensform.
 
 
Ein prinzipieller Unterschied zwischen ID und synthetischer Evolutions-Theorie
 
Der wirkliche und prinzipielle Unterschied zwischen ID und der Evolutions-Theorie  
besteht darin, dass im Rahmen der ID-Theorie Übergangsformen nur zwischen den  
Gattungen und Arten auftreten jedoch keine Übergangsformen zwischen Stämmen,  
Klassen und Ordnungen zu erwarten sind. In dieser taxonomischen Ebene stehen die  
wirklichen „Modell-Wechsel", Grundtypen, die mit den Methoden der Konstrukteure  
vollzogen worden sind, die wir auch gegenwärtig in großen Konstruktionsbüros  
vorfinden. Dazu gehört in erster Linie viel geistige Arbeit, die auf dem verfügbaren  
Wissen aufbaut, auch Teilkonstruktion mit virtuellen Testläufen und vieles mehr. Der  
neue Grundtyp einer neuen Klasse zum Beispiel erhält selbstverständlich alle Basis-
Funktionen und Basis-Fähigkeiten, wozu die Fähigkeit zur Mikroevolution  
standardmäßig gehört. Diese Schöpfungs-Prozesse sind ganz sicher keine  
„transzendenten" Prozesse, da wir anhand der real lebenden oder fossilierten  
Lebewesen exakt die Methoden und Strategien ablesen können, die gegenwärtig zum  
höchsten Standard der Technik gehören, bzw. angestrebt werden.
 
Das Grundtypen-Modell beruht auf dem Prinzip, alle Lebensformen, die eindeutig  
genetisch verwandt sind, einer Stammform zuzuordnen. Dieses Modell wird  
wahrscheinlich früher oder später allein auf wissenschaftlich gesicherter Interpretation  
von spezifischen Mustern der DNA aufbauen. Die Differenzierung der als typisch  
dienenden DNA-Muster ist dabei das eigentliche Problem. Die Voraussetzung für diese  
Arbeiten bestehen erst seit Kurzem, nämlich seit Computer-Kapazitäten in den  
erforderlichen Größenordnungen verfügbar sind. Die Genome der einzelnen Arten  
müssen voll sequenziert in Datenbanken vorliegen und dann mittels spezieller Software  
analysiert und verglichen werden. In diesem Vergleichsprozess muss zunächst ermittelt  
werden, welche DNA-Komponenten tatsächlich bei unterschiedlichen Arten, Gattungen  
und Familien gemeinsam vorliegen. Auf der Grundlage solcher Analysen werden  
Baumdiagramme der verwandtschaftlichen Beziehungen aufgestellt. Folglich werden ID-
Forscher und Evolutions-Biologen die selben Diagramme benutzten. Der Unterschied  
besteht letztlich darin, dass Evolutionisten die nicht bewiesene Behauptung vertreten,  
diese „Grundtypen" seien ebenfalls über die Wirksamkeit der Evolutions-Mechanismen  
auf einen gemeinsamen Vorfahren zurückzuführen. Solche Mechanismen der Makro-
Evolution gibt es einfach nicht und es gibt keinen einzigen belastbaren Beweis dafür.
 
Auch das Grundtypen-Modell geht implizit von „gemeinsamen Vorfahren" aus. Allerdings  
als unbedingte Folge der typischen Arbeitsweise von Konstrukteuren. Ein Konstrukteur  
wird nämlich stets bewährtes know-how von bereits konstruierten Typen übernehmen  
und wird es bei der Konstruktion von neuen Ordnungen, Klassen, Stämmen wieder  
einsetzen. Diese Methode ist selbstredend so zweckmäßig, dass sie in so gut wie  
jedem Konstruktionsbüro angewandt wird. Selbstverständlich gibt es auch  
grundlegende Modellwechsel, bei denen nur wenige Module von bewährten Systemen  
eingesetzt werden können. Das gleiche Prinzip findet man im Bereich der Biologie,  
erkennbar daran, dass plötzlich in einem Erdzeitalter neue taxonomische Klassen und  
Ordnungen/Familien auftreten. Falls die Menschheit in fünfzig oder hundert Jahren  
beginnen wird, den Planeten Mars bewohnbar zu machen (das Programm wird bei der  
NASA bereits bearbeitet), so werden wir Menschen genau diese Rolle der intelligenten  
Designer übernehmen. Im Anfang werden wir mit speziell konstruierten Mikroben  
Stoffkreisläufe anregen und eine Atmosphäre aufbauen. Dann werden wir in unseren  
Labors Schritt für Schritt niedere Lebensformen so modifizieren und programmieren,  
dass sie geeignet sind eine Biosphäre auf dem Planeten Mars auszubilden. Schritt für  
Schritt werden wir unsere programmierten Lebensformen auf dem Planeten aussetzen  
und den Prozess der Ausbildung der Biosphäre überwachen und eingreifen, sobald es  
erforderlich ist. So funktioniert ID und das ist bald keine reine Fiction mehr.


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Wie wird Intelligent Design definiert?
Woran erkennt man Design?
Ist Intelligent-Design (ID) eine Wissenschaft?
Wie funktioniert ID
Eine kurze Darstellung der ID-Prinzipien