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Wie wird Intelligent Design definiert?
Woran erkennt man Design?
Ist Intelligent-Design (ID) eine Wissenschaft?
Wie funktioniert ID
Eine kurze Darstellung der ID-Prinzipien
ID-Theorie
 
 
S. Scherer schreibt dazu: "Wenn unter naturwissenschaftlicher Arbeit die „Suche nach natürlichen  
Ursachen für beobachtbare Phänomene auf einer physiko-chemischen Ebene" verstanden wird (s.o.),  
dann ist Intelligent Design insgesamt keine naturwissenschaftliche Theorie, denn das Ziel von ID ist ja  
explizit die Suche nach "ausser" natürlichen, also nicht physiko-chemischen Erklärungen. Damit ist nicht  
gesagt, dass ID insgesamt nicht als Wissenschaft betrieben werden kann, doch überschreitet sie als  
Ganzes den Bereich der Naturwissenschaft."

Dem muss in einem wesentlichen Punkt widersprochen werden: ID sucht nicht "explizit" nach außer-
natürlichen Ursachen. Da ID sich nur mit dem Leben auf dem Planten Erde befasst, lässt ID ein breites  
Spektrum von Intelligenzen als Ursache zu - nicht zuletzt der menschlichen Vorstellung am ehesten  
zugänglich auch beliebige extraterrestrischen Wesen, die uns weit voraus sind. In einem solchen Szenario  
wird ganz schnell klar, dass ein intellignetes Design (Konstruktion) des Lebens zu keinem Zeitpunkt auf  
etwas Außernatürliches zurückgreifen muss. Es besteht auch kein zwingender Grund, die Eingriffe eines  
Designers, dessen Wesen nicht materiell erklärt werden kann, als "außer"-natürlich zu bezeichnen, denn  
warum sollten wir einen Prozess, nur weil wir ihn im Moment nicht erklären können, als übernatürlich  
bezeichnen. Auf dieser Unlogik beruht zwar die Weltsicht der Anhänger des Naturalismus, aber es gibt  
keinen vernünftigen Grund, dieser Unlogik zu folgen.
 
Ohne Information gibt es keine Zellprozesse! In diesem Zusammenhang ist die Erzeugung der Information  
durch Designer als vorgeschalteter Prozess etwas Natürliches.