Physik

Global-Scaling-Theorie


Diese Theorie beruht auf einer ganzheitlichen Auswertung von Messwerten zu fast allen Objekten der Physik, Chemie, Biologie, Astronomie und weiterer Wissensgebiete.
Im Laufe der letzten Jahrhunderte entstand eine naturwissenschaftliche Datenbank
mit Daten die von  den Elementar-Teilchen bis zu den Galaxien-Haufen reichen. Da
gibt es neben den Spektrallinien der Atome und Molekule deren Massen und
Atomradien, die Daten zu den Planeten, Monde und Asteroiden unseres
Sonnensystems, die physikalischen Eigenschaften der Sterne und Galaxien.
Die ersten Hinweise auf einen bislang verborgenen Zusammenhang von Daten aus
der Biologie veröffentlichte der Forscher Cislenko 1981 als Ergebnis einer Arbeit, die
er 1969 begonnen hatte. Seine Entdeckung war sensationell, denn er erkannte eine
Korrelation zwischen Struktur der Fauna und Flora und den Körpergrößen der
Organismen. (Verlag der Lomonosov-Universität Moskau, 1981). Cislenko gelang der
Nachweis, dass sich in einem Histogramm Abschnitte erhöhter Artenpräsenz
abwechseln mit Abschnitten geringerer Artenpräsenz, wenn man die Anzahl der Arten
nach Körpergröße oder Gewicht einträgt. Eine genaue Analyse zeigte, dass diesem
Wechsel ein Gesetz zugrunde liegt. Es stellte sich heraus, dass die Messwerte auf
einer logarithmisch geeichten Skala aller 0,5 Einheiten ein Maximum abbildetet.
Auf dem Gebiet der Physik kam es 1969 zur Entdeckung des gleichen  Phänomens.
Der amerikanische Physiker James Bjorken fand nämlich, dass offenbar eine
logarithmische Skaleninvarianz  in den Häufigkeits-Verteilungen der Elementar-
Teilchen in Abhängigkeit von ihrer Ruhemasse existiert (Bjorken, Feinmann, Müller).
Im Jahr 1987 erweiterte Hartmut Müller die Entdeckungen für alle bekannten
Teilchen, Kerne und Atome sowie Asteroiden, Monde, Planeten und Sterne. Damit
wurde sichtbar, dass Scaling ein globales Phänomen ist, das genauer untersucht
werden muss und für das eine theoretische Begründung gefunden werden musste.
Die Global-Scaling-Theorie beschreibt Strukturierungs-Phänomene aller Materie im
Universum. Die Grundlage der Theorie kann wie folgt zusammengafasst werden:
"Wenn beliebige quantitative Eigenschaften natürlicher Systeme, also Frequenzen,
Größen, Massen, Lebensdauer u.s.w. von Elementen, Atomen, Molekülen,
Zellorganellen, Zellen, Organen, Organismen, Populationen, Monden, Planeten,
Sternen oder Galaxien auf einer logarithmischen Skala angeordnet werden, dann sind
diese Werte nicht gleichmäßig verteilt, sondern häufen sich in bestimmten Zonen,
während andere Zonen fast leer bleiben. Diese Messwert-Cluster sind immer 2
logarithmische Einheiten breit und voneinander durch ein konstantes Intervall von 1
Einheit getrennt." (Global Scaling S.20) Inzwischen ist die Global-Scaling-Theorie
eine der am besten fundierten Theorien geworden, da eine sehr umfangreiche,
auswertbare Daten-Basis zur Verfügung steht. 
Als Ursache für das globale Strukturierungs-Phänomen werden Eigenschwingungen
des Mediums der elektromagnetischen Schwingungen, der lateneten Materie (Äther)
in Betracht gezogen, die (seit der Entstehung des Universums) stehende Wellen über
ein riesiges Spektrum ausgebildet haben. Als Eichmaß für Wellenlängen und
Frequenzen wird in der Global-Scaling-Theorie die Protonen-Resonanz verwendet. Das
logarithmische Spektrum der Protonen-Resonanzen kann am besten durch einen
Kettenbruch beschrieben werden. Dazu später mehr.
siehe:   Was ist der absolute Schwachpunkt der aktuellen Physik?