Definition des Begriffs "natürlich" im Sprachgebrauch der ID-Forschung


"Natürlich" bedeutet im Rahmen der ID-Forschung, dass ein Objekt, eine Struktur oder eine Information
nicht von einer intelligenten Person geschaffen, bearbeitet oder verändert wurde.
Als natürlich gelten somit die Objekte oder Strukturen, die das Produkt von strukturbildenden Kräften der
"Natur" sind. Atome, die die Bausteine der materiellen Welt sind, verfügen über strukturbildende Kräfte,
die verantwortlich sind für einen großen Teil an "Ordnung", die man in der Natur bewundern kann. Es gibt
Phänomene der "Selbstorganisation" im Bereich der unbelebten Materie, deren Ursache bisher nicht
erforscht wurde, die von Naturalisten jedoch bedenkenlos als heimlicher Motor für Selbstorganisation und
Evolution angesehen werden. 
Die Definition dessen, was "natürlich" ist hängt also entscheidend auch von der Frage ab, welchen
Ursprungs Materie und Energie ist und vor allem, ob unser Universum von außen permanent oder
periodisch mit Enegie oder sogar  strukturbildender Energie versorgt wird. Dazu liegen kaum
Forschungsergebnisse vor. Jedoch gibt es Hinweise auf struktubildende Energie, die verantwortlich für
die Anordnung und Bewegung von Galaxien ist. Die jüngste Datenauswertung der Astronomen zeigt
nämlich, dass Galaxien sich nicht verhalten, wie es nach der Urknall-Theorie erwartet wird, sondern
stattdessen sich in riesigen "Blasen-Strukturen" anordnen. Dabei bewegen sie sich in die jeweilige
Richtung auf solche Blasenoberflächen zu aber nicht alle auseinander, wie es bislang angenommen
wurde. Ebensowenig treffen Vorhersagen aus der Anwendung der Gravitationstheorie zu.
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Ist Intelligent-Design (ID) eine Wissenschaft?
Wie funktioniert ID
Eine kurze Darstellung der ID-Prinzipien
Wer ist der Designer?
Informationsverarbeitung in der Biologie
siehe auch: Urknall-Theorie
siehe auch: Was ist Natur im Sprachgebrauch des Naturalismus
siehe auch: Global-Scaling-Theorie